Badekultur in Ungarn: die schönsten Thermalbäder von Budapest bis Hévíz
Nur wenige Länder Europas sind so reich an Heilquellen wie Ungarn. Die Badekultur reicht bis in die Römerzeit zurück und wurde während der osmanischen Herrschaft im 16. und 17. Jahrhundert stark geprägt. Kuppeln und Türme zeugen bis heute davon.
Tradition und Medizin
Wer heute ein ungarisches Heilbad besucht, profitiert von dieser langen Tradition. Ärzte und Therapeuten setzen Bade- und Trinkkuren, Massagen und Schlammpackungen gezielt ein. Viele Bäder sind offiziell als Heilbäder anerkannt.
Budapest: die Stadt der Bäder
Budapest gilt als Bäderhauptstadt Europas. Berühmt sind das Széchenyi-Bad mit seinen großen Außenbecken, das Gellért-Bad im Jugendstil und das Rudas-Bad mit seiner türkischen Kuppel. Informieren Sie sich vorab über die Öffnungszeiten, da historische Bäder immer wieder renoviert werden.
Hévíz und Sárvár
Der Thermalsee von Hévíz ist einer der größten natürlichen Thermalseen der Welt und auch im Winter warm. Am Grund liegt ein heilkräftiger Schlamm, der für Kuren genutzt wird. Viele Hotels rund um den See haben eigene Spa-Bereiche. Sárvár in Westungarn bietet zwei Thermalquellen und ist besonders bei rheumatischen Beschwerden beliebt.
Ruhige Kurorte
Wer Ruhe sucht, findet sie in kleineren Kurorten. Igal liegt nahe dem Balaton und hat eine sehr heiße Thermalquelle. Debrecen im Osten bietet mehrere Quellen und ein Erlebnisbad. Das Heilbad Gyopáros in Orosháza kombiniert Thermalwasser mit Physiotherapie und hat einen Außenbereich mit Rutschen für Kinder.
Mehr Bäder finden Sie auf unseren Seiten zu den Thermen in Ungarn und im zweiten Teil.

