Thermen in der Tschechischen Republik

Hauptstadt der Tschechischen Republik Prag

Hauptstadt der Tschechischen Republik Prag

Tschechien beeindruckt mit seiner wunderschönen naturbelassenen Landschaft, den einzigartigen Kulturschätzen und natürlich mit seinem kostbaren Heilwasser. Schließlich gibt es in Böhmen, Mähren und Schlesien zahlreiche weltbekannte Kurorte, die schon den europäischen Adel des Mittelalters in ihren Bann zogen. Seit Tschechien Mitglied der Europäischen Union ist, kommen auch mehr und mehr Patienten aus anderen Ländern in den Genuss, in dem eindrucksvollen Binnenland einen unvergleichlichen Gesundheitsurlaub zu verbringen. Darüber hinaus ist natürlich die quirlige Hauptstadt Prag einer der größten Publikumsmagneten von Tschechien. In der lebendigen Moldaumetropole, deren Zentrum ein UNESCO-Welterbe ist, gibt es immer wieder aufs Neue etwas zu entdecken. Aber auch die mittelalterlichen Stadtkerne von Brünn, České Budějovice, Pilsen, Kutná Hora oder Český Krumlov ziehen zahlreiche Besucher in ihren Bann. Für Wanderer, Skifahrer und andere Aktivsportler ist außerdem das Riesengebirge ein beeindruckendes Reiseziel im Norden von Böhmen. Aber auch die anderen Berglandschaften Tschechiens lohnen einen Besuch. Im Kurzurlaub in Tschechien können die Touristen an verschiedensten kulturellen Veranstaltungen teilnehmen. Und auch kulinarisch ist die Tschechische Republik nicht zu unterschätzen. Vor allem die guten Weine aus Mähren haben unter Gourmets einen hervorragenden Ruf. Dies liegt sicher auch an den sehr fruchtbaren Böden der tschechischen Beckenlandschaften. Die Infrastruktur in Tschechien ist gut. Neben dem bedeutenden internationalen Flughafen in Prag ist auch das Straßennetz in dem gesamten Land gut ausgebaut. Vor allem die größeren Städte und die Tourismusregionen sind bestens erschlossen. Gerne greifen die Besucher in ihrem Urlaub auf die öffentlichen Busse und Eisenbahnen zurück. Auch das Fahrradnetz ist in Tschechien sehr gut ausgebaut. Mehrere Fernradwege führen durch die eindrucksvollen Hügellandschaften der Republik.

Kurot Marienbad in der Techischen Republik

Kurort Marienbad - Mariánské Lázně im westlichen Tschechien

Thermenurlaub und Kur in Tschechien

In Tschechien ist eine Vielzahl von Heilquellen bekannt. Berühmt ist vor allem das tschechische Bäderdreieck, in dem sich die bedeutenden Kurorte Karlsbad, Marienbad und Franzensbad befinden. Zusammen mit dem in Deutschland gelegenen Sibyllenbad haben diese Heilbäder eine jahrhundertealte gemeinsame Tradition. Dennoch sucht man in Tschechien öffentliche Thermen vielerorts leider vergebens. Die Heilbäder verfügen zwar über hervorragende Kurhäuser und eine optimale medizinische Versorgung, doch gibt es meist nur in die Hotels integrierte Wellnessabteilungen und in den Ortschaften lediglich kleine Schwimmbäder oder Freibadanlagen. Auch Saunalandschaften sind meist in die ansässigen Welnesshotels eingegliedert, können aber teilweise von Tagesgästen besucht werden. Gerne nutzen die Touristen deshalb das Angebot vom Kurhaus Beethoven in Teplice: Die moderne Therme steht sowohl den Hotelgästen als auch anderen Besuchern offen. In Luhačovice hingegen gibt es nicht nur die Wellness- und Badebereiche der Hotels, sondern auch ein abwechslungsreiches Schwimm- und Freibad. In Mariánské Lázně lädt in der Sommersaison ein idyllisches Naturfreibad zum Baden ein. Zahlreiche Therapie- und Wellnessangebote findet man darüber hinaus in den Hotels von Mariánské Lázně. Sehr beliebt bei Jung und Alt ist das Aquaforum in Franzensbad. Hier können es sich die Besucher während der Kur oder im Wellnessurlaub im warmen Wasser so richtig gut gehen lassen. In Janské Lázně gibt es ebenfalls eine einladende Therme, die sich als Ruheoase im Wellnessurlaub bestens eignet. Kinderattraktionen sucht man in Janské Lázně allerdings vergebens. In der Therme von Velké Losiny hingegen, gibt es auch ein kleines Kinderbecken. Der Außenbereich des Bades ist allerdings nur in den Sommermonaten geöffnet.

Die Rudolfsquelle in Marienbad

Die Rudolfsquelle in Marienbad

Kur und Thermenurlaub in bekannten Heilbädern

Viel Wellness und Erholung können die Touristen in Karlsbad erleben. Dort gibt es, neben den zahlreichen Kur- und Wellnesshotels, drei Bäder, die sich auf Regeneration und Erholung ihrer Gäste spezialisiert haben. Im Juli 2013 soll außerdem in Pasohlávky (Weißstätten) ein Thermenresort der Extraklasse eröffnet werden. Aufgrund seiner Nähe zur österreichischen Grenze wird dieses Heilbad auch zahlreiche Gäste aus dem Nachbarland zum Thermenurlaub nach Tschechien ziehen. Viele Kurorte verfügen über hervorragendes Heilwasser, das aber – aufgrund der niedrigen Temperatur – nicht zu den Thermalquellen gerechnet wird. Dennoch überzeugt die Heilwirkung der Wässer aus Lázně Libverda, Konstantinsbad, Podebrady und Co die Gäste im Gesundheitsurlaub ebenso wie die klassischen Thermalquellen aus Karlsbad oder Velké Losiny. Wie oben bereits beschrieben, zieht es die meisten Patienten zur Kur oder zum Gesundheitsurlaub in die Heilbäder Tschechiens. Dies liegt an dem hervorragenden Knowhow der Mediziner und an den vergleichsweise günstigen Preisen. Seit Tschechien Mitglied der Europäischen Union ist, übernehmen die hiesigen Krankenkassen einen Teil der anfallenden Kosten für eine Kur in einem der renommierten Heilbäder. Der Antrag muss allerdings vor Reiseantritt gestellt werden. In Tschechien gibt es mehrere Kurorte, die sich unter anderem auf Leiden von Kindern spezialisiert haben, beispielsweise Janské Lázně oder Podebrady. Wer allerdings einen Wellness- und Familienurlaub in Tschechien plant, sollte sich vor der Reise darüber informieren, ob es in den Thermen und Spa-Zentren auch spannendes Programm für kleine Gäste gibt. Denn das ist in den meisten Heilbädern Tschechiens leider auch rar.

Kurort Marienbad  bietet Behandlungen gegen Atmungs-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen, Verspannungen und Schmerzen im Bewegungsapparat

Marienbad - Behandlungen Atmungs-, Stoffwechsel- und Nierenerkrankungen, Verspannungen